Lisa Fischer

Lisa Fischer
 
 
Im Zauber der Quellen
Wien in Baden - Eine Hausgeschichte

Im Zauber der Schwefel- und historischen Quellen verdichtet sich eine
150 jährige bürgerliche Hausgeschichte der Weilburgstraße 53 zu einem
exemplarischen Porträt des gelungenen Aufbruchs von Zugezogenen. Im
erweiterten Kontext der engsten Umgebung präsentierten sich um 1900
schmucke Villen, von Stararchitekten der Ringstraße erbaut, als
sozialhistorischer Brennpunkt der Superreichen. Er ist wohl einzigartig
in Baden. Mut und Mobilität führten zum Erfolg der Besitzenden. Sie
initiierten einen regen Kultur- und Wirtschaftstransfer von Wien nach
Baden und hinterließen ein architektonisches und künstlerisches Erbe.
Die dynamischen Eigentümer und Eigentümerinnen waren multinational.
Ebenso im denkmalgeschützten Historismusgebäude der Nummer 53, wo
sie aus dem heutigen Ungarn, Frankreich, Tschechien oder Rumänien, die
Architekten aus Bukarest und Mähren stammten. Sie alle wanderten zu. Als
Sommerfrischedomizil beherbergte das Haus zudem eine illustre Gästeschar,
die als Drehscheibe in die Welt fungierte. Das internationale Wirken der
Komponistin Ludmilla Biehler und eine der größten privaten Gemmensammlung
Europas von ihrem Vater Tobias aufgebaut, fanden hier bis 1890 eine Heimat. Der
einstige Prachtboulevard, die Weilburgstraße, erlitt ab 1938 durch Enteignung
teilweise eine bauliche und durch Vertreibung eine vollkommene Zerstörung der
vielfältigen Sozialstruktur. Mit seinen wiederentdeckten Biographien wird er
damit zur Topographie der Erinnerung und zum Vermächtnis für die Zukunft.

Verlag: Eddition MOKKA www.edition-mokka.eu
office@edition-mokka.euMai 2018
Komm mit nach Terezín
Musik in Theresienstadt 1941 - 45

Theresienstadt wurde von den Nationalsozialisten zwischen Herbst
1941 und Frühling 1945 in ein jüdisches Sammellager verwandelt,
das als Transitstation in die Todesfabriken des Ostens fungierte. Ein
überaus reiches musikalisches Schaffen entstand hier im Paradoxon
von Herrschaftsinstrument des NS-Regimes und Selbstbehauptung
der Inhaftierten.

Opern, Kammermusik oder verfemte Musik wie der Jazz und zahl-
reiche Neukompositionen sind ihr unsterbliches Vermächtnis, ein
musikalisches Plädoyer für den Erhalt der menschlichen Würde.
In ihm transformiert sich die Hingabe an die Kunst zu einer Chronik
der Erinnerung und einem gültigen Wegweiser für Gegenwart und
Zukunft: Musik als magischer - heilsamer Moment der menschlichen
Existenz.

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Vortrag Anna-Lülja Praun an der Botschaft

Am 18. Mai 2016 hielt die Wiener Historikerin Dr. Lisa Fischer einen Vortrag
über eine Pionierin der österreichischen Baukunst und des Möbeldesigns,
Anna-Lülja Praun (1906-2004). Musikalisch umrahmt war der Vortrag von
einem Konzert der polnisch-französischen Pianistin Marielle Le Monnier.

Vortag Österreichische Botschaft in Paris
Marsch der Frauen
Ungehörige Komponistinnen zwischen Aufbruch, Bruch & Exil

Die Publikation erscheint im August 2016 und wird die gleichnamige
Ausstellung des EntArteOpera Festivals in der Akademie der bildenden
Künste Wien begleiten.

EntArteOpera www.entarteopera.com

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Vortrag Marsch der Frauen in Brüssel

Vortrag im Wien-Haus in Brüssel am 4.10.2016:
Link zu www.wien.gv.at/rk/msg/2016/10/04006.html